Produkttest Testbericht Jola Motors Retro Cruiser 2.0 – Teil 1 Erster Eindruck vom Motorroller.

Text enthält Werbung
werbung

Update: Ihr bekommt natürlich keine Vespa oder Piaggio, aber das Testen des Motorrollers Retro Cruiser 2.0 hat Spaß gemacht und so ein Roller ist ganz praktisch in der Stadt.

Produkttest Testbericht Jola Motors Retro Cruiser 2.0 - Teil 1 Erster Eindruck vom Motorroller.Das ist ein absolut subjektiver Testbericht des Motorrollers Retro Cruiser 2.0 der Firma Jola-Sale bzw. Jola Motors.Der Test wird aus mehreren Teilen bestehen und sehr wenig technische Details enthalten, dafür umso mehr Fahrgefühl und subjektive Eindrücke.Wir hoffen natürlich, daß wir euch damit bei eurer Kaufentscheidung helfen können.Im ersten Teil geht es nur um die ersten Eindrücke und um eine allgemeine Beschreibung des Rollers.

ACHTUNG: Aktuell bietet Jola Motors einen neuen Retro Roller an. Mit Top-Case, Scheibenschloss und 2 Jahre Vor Ort Garantie deutschlandweit aus und kostet ab 849€. Hier zum Deal.

 

Der erste Eindruck des Jola Motors Retro Cruiser 2.0 ist durchaus positiv.

Produkttest Testbericht Jola Motors Retro Cruiser 2.0 - Teil 1 Erster Eindruck vom Motorroller.Der Roller kam in der Farbe schwarz zu uns und ist an allen Stellen sauber lackiert. Blinker, Scheinwerfer, Tacho und einige andere Elemente sind mit „Frischhaltefolie“ geschützt, die sich aber problemlos ablösen läßt.Das Design des Retro Rollers gefällt uns auf Anhieb, er sieht in der Realität sogar noch ein wenig hübscher aus, als auf den Fotos.Aus einem gewissen Abstand betrachtet, denn man darf sich an Plastikteilen nicht so sehr stören.Wie bei anderen – im Supermarkt verkauften – Rollern ist auch hier sehr viel Kunststoff verbaut.Und da komme ich am Besten gleich zum ersten negativen Punkt:Der Motorroller riecht sehr intensiv.
Was heutzutage leider einigermaßen normal geworden ist, trifft auch beim Retro Cruiser 2.0 zu: Die Plastikteile haben einen sehr starken Eigengeruch, der erst nach längerer Zeit verschwindet. Das ist ärgerlich, aber kein Problem das der Motroroller exklusiv für sich hätte.Die am Lenker angebrachten Knöpfe und Schalter passen meiner Meinung nach nicht so ganz ins sonst wirklich schöne Design, denn sie sind ein wenig eckig geraten.

Werbung

Im Lieferumfang sind Bordwerkzeug und Außenspiegel und Sprit ist auch im Tank.

Produkttest Testbericht Jola Motors Retro Cruiser 2.0 - Teil 1 Erster Eindruck vom Motorroller.Im Lieferumfang finden sich neben etwas Werkzeug noch eine Abdeckung für die Fahrgestellnummer, die Schlüssel und die Spiegel.Die Spiegel lassen sich eigentlich recht einfach anbringen, aber es erfordert ein wenig Feintuning, bis man dann in den Spiegeln auch den Verkehr sehen kann.
Hier wirkt die Befestigung anfangs etwas wackelig. Gut festgeschraubt und tags darauf nochmal nachgezogen sollten die Spiegel aber halten.
Auch Benzin ist im Tank. Mit etwa 1 Liter, manchmal auch weniger kommt ihr sicher zur nächstgelegenen Tankstelle und könnt den ungefähr 5 Liter fassenden Tank vorsichtig befüllen.
Bei einem geschätzten Verbrauch von 2 l auf 100km solltet ihr eine Zeit lang Ruhe haben.
Ansonsten kommt die Maschine fertig montiert und der wirklich freundliche Mechaniker, der sie euch im Firmentransporter bringt, gibt euch eine kleine, aber feine Einführung.
Bevor ihr allerdings zur Tankstelle fahrt müßt ihr natürlich noch eine Versicherung abschließen.
Das könnt ihr auch bei der Sparkasse machen. Da geht ihr mit den Papieren hin und könnt mit etwa 54€ pro Jahr rechnen, also 4,50€ pro Monat.
Das Anbringen des Schildes am Motorroller gestaltet sich dann allerdings ein wenig als Puzzlespiel, da sind irgendwie die falschen Löcher entweder am Schild, oder am Roller.
Ich habe etwa 1,5 Stunden vor mich hingebastelt. Wobei ich sagen muss, daß mein Nachbar der dann dazukam das Ganze wohl in 10 Minuten geregelt hätte. 🙂
Zum Starten des Rollers wird die Handbremse leicht betätigt und der Startknopf gedrückt und schon schnurrt euer Retro Roller wie ein Rasenmäher. Und das ist nicht negativ gemeint.
Der verbaute Honda Lizenzmotor hat ein angenehm niedriges Laufgeräusch und springt ohne zu murren sofort an.

Retro Cruiser 2.0 in Motion: Draufgesetzt und losgefahren. Kopfsteinpflaster meiden.

Produkttest Testbericht Jola Motors Retro Cruiser 2.0 - Teil 1 Erster Eindruck vom Motorroller.Da es sich um einen Automatik Roller handelt braucht ihr nur Gas geben und die Reise beginnt.
Anfangs war das Roller fahren für mich natürlich etwas ungewohnt, aber schon nach ein paar Kilometern hat man sich dran gewöhnt und es fängt an richtig Spaß zu machen.
Achtet darauf, daß ihr einen sehr gut passenden Helm mit einem möglichst großen Sichtbereich habt, dann steht dem Fahrspaß nichts mehr im Weg.
Der Helm passt übrigens leider nicht unter das Sitzfach. Da gehen nur Kleinigkeiten rein.
Die Maschine ist auf Grund ihrer geringen Größe und der kleinen Reifen natürlich anfällig für Bodenwellen und so werdet ihr einigermaßen doll durchgeschüttelt wenn ihr zum Beispiel auf Kopfsteinpflaster fahrt, aber das ist bei Rollern nunmal einfach so.
Ihr solltet wann immer möglich Kopfsteinpflaster meiden, aber das gilt ja auch fürs Fahrrad fahren. 🙂
Ansonsten fährt sie sich absolut ruhig, es zieht nichts nach rechts oder links und sie ist problemlos zu halten.

Insgesamt lautet das erste Fazit nach dem ersten Eindruck: Der Retro Cruiser 2.0 von Jola Motors ist sein Geld durchaus wert.

Und dann mal unser Video als Link:

httpv://www.youtube.com/watch?v=sV5oByGQga8&context=C4e69fd5ADvjVQa1PpcFOUslX5swGg_zD-H0Z87_aTgDOjwfY90Vg=

Schnäppchen aus: Allgemein